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Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum paßt eigentlich ausgerechnet Advising Analysts zu mir?

Hier finden Sie unsere Antworten auf einige der uns am häufigsten gestellten Fragen. (Alle anderen Fragen beantworten wir Ihnen sehr gerne über unser Öffnet internen Link im aktuellen FensterKontaktformular.)

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Warum ist Advising Analysts besser als andere?

Wir sind nicht besser als andere. Wir sind für Sie entweder die Richtigen oder die Falschen.

Das werden Sie und wir aber nur in einem persönlichen Gespräch herausfinden können. Jetzt liegt es also an Ihnen. Wir haben unseren schönsten Lippenstift aufgelegt und Sie einladend angelächelt. Sie haben nun also drei Möglichkeiten:

  1. Ignorieren und weitergehen
  2. Zurücklächeln und weitergehen
  3. Zwei Drinks bestellen und an unseren Tisch kommen
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Was kostet mich die Hilfe von Advising Analysts?

Das kommt darauf an.

  • Wenn Sie einen Jahresüberschuß in Millionenhöhe erwirtschaften und diesen noch weiter optimieren wollen, kosten wir auch Millionen. Für nur wenige Tage umfassende Aufträge werden wir Ihnen in solchen Fällen Tagessätze von ca. 3.500 Euro in Rechnung stellen. Inkl. Vorbereitung, Spesen und Dokumentation, zzgl. Steuern.
  • Wenn Sie unsere Hilfe brauchen, um einen nicht gewinnorientiert arbeitenden Verein mit humanitären oder ethischen Zielen über Wasser zu halten, werden wir vielleicht auch für ein Butterbrot plus Spesen für Sie arbeiten.
  • Bei Aufträgen, die Ihnen zu einer Gewinn-Optimierung verhelfen sollen, uns aber besonders interessieren, weil sie anspruchsvolle Aufgabenstellungen beinhalten, liegen wir irgendwo zwischen Butterbrot und 3.500 Euro/Tag.

 Fragen Sie uns einfach!

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Bekomme ich eine Provision, wenn ich Sie erfolgreich weiterempfehle?

Unter keinen Umständen.

Ihre Empfehlung wäre für uns die schönste Auszeichnung unserer Arbeit, die wir uns denken können. Und selbstverständlich freuen wir uns auch über jeden neuen Auftrag. Doch wir wollen durch Kompetenz überzeugen, nicht durch Einsatz von Vitamin B (-akschisch). Deshalb lehnen wir Provisions-Geschäfte kategorisch ab.

Aber vielleicht zahlt Ihnen ja unser künftiger, von Ihnen vermittelter, Auftraggeber eine Provision, weil er Ihnen sehr dankbar ist für Ihren hervorragenden Tip. Dagegen haben wir natürlich nichts.

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Unsere Niederlassung in London hat Probleme. Helfen sie uns?

Nein.

Wir sind eben nicht 'Advising Whatever', sondern 'Advising Analysts'. Für eine saubere Analyse ist aber die möglichst vollständige Kenntnis aller relevanten Einfluß-Faktoren unerläßlich. Und da wir mit Menschen und für Menschen arbeiten, müssen wir zwingend auch das Umfeld kennen, in dem sie sozialisiert wurden und sich bewegen. Dieses Umfeld wiederum unterscheidet sich politisch, wirtschaftlich und hinsichtlich der Erwartungen der Gesellschaft an den Einzelnen im Ausland oft erheblich von dem, was wir in Deutschland vorfinden. Deshalb lehnen wir die Annahme solcher Aufträge ab. In Ihrem Interesse.

Außerdem empfehlen wir Ihnen auch grundsätzlich, die Bewältigung von Aufgabenstellungen, an denen Menschen beteiligt sind, nicht im "Fernwartungs-Verfahren" anzugehen. Der persönliche Kontakt vor Ort ist durch nichts zu ersetzen. Zusätzlich verringern Prozeßverluste durch Reisezeiten und Schwierigkeiten bei der Terminabstimmung die Erfolgsaussichten, wenigstens aber das Aufwand-/Nutzen-Verhältnis einer Kooperation mit weit entfernt agierenden Partnern. Unser Tip deshalb: suchen Sie sich einen Partner vor Ort. Sie werden es nicht bereuen.

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Brauche ich überhaupt die Unterstützung von Advising Analysts?

Sie haben viel Wissen angesammelt, haben unzählige Erfahrungen gemacht, verfügen über eine gereifte Intuition. Und vermutlich tragen Sie auch seit vielen Jahren Führungsverantwortung, die Sie stets zielführend und erfolgreich wahrgenommen haben. Nein, Sie brauchen wirklich keine Unterstützung!

Oder?

Machen Sie ein Experiment. Mit sich selbst. Und lassen Sie sich (von sich) überraschen. Sie kennen Druckerpapier-Pakete. Sie würden sie selbst nachts in der Finsternis ertasten und so erkennen können. Darin sind 500 Blatt Papier, und so ein Paket ist in etwa 5 cm dick. Also hat ein Blatt in etwa die Stärke 0,1 mm.

Nehmen Sie bitte gedanklich ein einzelnes Blatt aus dem Stapel heraus und falten es einmal, zweimal, dreimal. Stellen Sie sich dabei vor, daß sich das Papier idealtypisch falten ließe, daß sich also nicht schon beim vierten Falten die Kanten nicht mehr sauber aufeinanderlegen ließen; es ist ein theoretisches Experiment. Falten Sie das Blatt jetzt bitte gedanklich und idealtypisch weiter. Insgesamt einhundert Mal. Wie hoch wird Ihr Werk werden, das Sie aus dem 0,1 mm starken Blatt durch einhundertfaches Falten herstellen? Schreiben Sie Ihre Einschätzung bitte auf, bevor Sie weiterlesen.

Nun nenne ich Ihnen eine Antwort:

Die Entfernung der Sonne zur Erde beträgt 150 Millionen Kilometer. Multiplizieren Sie diese Entfernung mit 845 Billionen (1 Billion = 1.000 Milliarden). Das ist die Höhe des Falt-Werkes, das Sie gerade aus einem Blatt Papier der Stärke 0,1 mm durch hundertfaches Falten erstellt haben.

Glauben Sie mir? Gut, das kann ich nachvollziehen. Ich glaube ja auch nicht jedem Marktschreier, der mir seinen Aal als "fangfrisch" andrehen will. Also rechne ich Ihnen mein Ergebnis jetzt auch noch Schritt für Schritt vor.

  • 1 km = 1.000 m
  • 1 m = 100 cm
  • 1 cm = 10 mm
  • 1 mm = 10 * 0,1 mm

Also bräuchten Sie, wenn Sie die Blätter einzeln aufeinanderlegten, 10 x 10 x 100 x 1.000 (= 107 = 10 Millionen) Blatt Papier, um einen Stapel von 1 km Höhe zu erzeugen. Soweit ok? Sie legen aber ja nicht einzelne Blätter übereinander. Sie falten immer wieder das gleiche Blatt. Beim ersten Falten wird es doppelt so dick, beim zweiten Falten viermal so dick, beim dritten Falten achtmal so dick. Insgesamt falten Sie einhundert Mal. Also 2100-fach.

2100 = 1,268 x 1030

Wenn Sie also etwas hundert Mal falten, wird es die (1,268 x 1030)-fache Höhe erlangen. Oben hatten Sie schon zugestimmt, daß Sie für einen Stapel von 1 km Höhe 10 Millionen Blatt Papier benötigen würden, wenn Sie die Blätter einzeln übereinanderlegten. Teilen Sie jetzt also das eben errechnete Ergebnis durch 10 Millionen, um die Höhe in Kilometern zu bestimmen:

(1,268 x 1030) / 107 = 1,268 x 1023

Das ist nun die Höhe Ihres Faltwerkes in Kilometern: 1,268 x 1023 km. Teilen Sie dieses Ergebnis durch die Entfernung der Sonne zu der Erde (150 Millionen km = 1,5 x 108 km).

(1,268 x 1023) km / (1,5 x 108) km = 0,845 x 1015 = 845 x 1012 = 845 Billionen

Voilà - quod erat demonstrandum: wenn Sie ein Blatt Papier einhundert Mal falten, wird der Stapel so hoch wie die 845-Billionen-fache Entfernung der Sonne von der Erde!

Glauben Sie mir jetzt? Ich habe es Ihnen schließlich sauber vorgerechnet. Steht ein Ergebnis in ähnlicher Größenordnung auf dem Zettel, auf dem Sie vorhin Ihre wissens-, erfahrungs- und/oder intuitionsbasierte Einschätzung notiert hatten? Oder weicht Ihr Ergebnis erheblich von diesem Ergebnis ab? Denken Sie jetzt, ich hätte wohl falsch gerechnet, weil Ihr und mein Ergebnis nicht zusammenpassen? Oder denken Sie, daß Ihre Einschätzung nur so danebenlag, weil Sie die Sache nicht recht ernst genommen haben? Oder tun Sie das hier jetzt alles als groben Unfug ab? Seien Sie ehrlich zu sich und wundern Sie sich einfach schuld- und schamlos darüber, wie Sie selbst gegen Ihren Willen "funktionieren". Wir alle "ticken" so. Auch Ihre besten Feunde. Nennen Sie aber nicht unseren Namen, wenn Sie auch sie mit diesem Experiment verblüffen. Der Ruhm gebührt alleine Thomas Gilovich (Gilovich, T. (1991). How we know what isn't so: The fallibility in human reason in everyday life. New York: Free Press). Er hat dieses erschütternde Beispiel unserer Unzulänglichkeit entwickelt.

Oder fragen Sie sich, was der ganze Blödsinn überhaupt soll? Dieses Experiment soll Ihnen den "Bias" verdeutlichen, dem auch Sie sich nicht entziehen können. Trotz allen Wissens, aller Erfahrung und aller Intuition. Diese gemeinen und bösartigen Fallen haben sogar Namen. Es gibt den "Hindsight-Bias" (hinterher wissen wir immer ganz genau, warum es so gekommen ist), den "Self-serving-Bias" (ein Ergebnis, daß wir für richtig gehalten haben, darf einfach nicht falsch sein), den Correspondence-Bias, den Gender-Bias und so weiter und so fort. Die Formel "Mensch = Zahlen, Daten, Fakten" ist schlichtweg ebenso falsch wie die Formel "1 = 0"; wir denken und handeln eben keineswegs objektiv, sondern im höchsten Maße subjektiv, wobei wir unzähligen Wahrnehmungsverzerrungen zum Opfer fallen.

Und deshalb ist unsere Antwort auf Ihre Frage "brauche ich überhaupt die Unterstützung von Advising Analysts" ein klares Ja. Wir sind zwar auch nur Menschen, aber wir arbeiten und denken streng methodisch. Und wir sind nicht vorgeprägt durch die Erfahrungen, die Sie in Ihrem Unternehmen schon gesammelt haben. Wir können Ihnen also anbieten, Ihre Einschätzungen und Erwartungen wissenschaftlich fundiert zu überprüfen und dadurch entweder vorurteilsfrei zu bestätigen oder zu widerlegen.

Hätten Sie geglaubt, daß Sie mit einhundertfachem Falten eines Blattes Papier einen Stapel erzeugen würden, der 845 Billionen mal höher ist als die Entfernung der Sonne zu der Erde? Geben Sie es zu: Sie glauben es immer noch nicht. Und glauben Sie, daß die Reorganisations-Idee Ihres Mitarbeiters Müller untauglich ist? Oder fühlen Sie, daß der Bewerber Meyer nicht geeignet ist für die von Ihnen ausgeschriebene Führungsposition? Uns ist gleichgültig, was Sie glauben oder fühlen. Wir wenden wissenschaftliche Methoden an und präsentieren Ihnen hinterher das Ergebnis. Was Sie dann damit machen, ist Ihr Ding.

Brauchen Sie also die Unterstützung von Advising Analysts? Sagen SIE es uns!

 

(Aber erwarten Sie bitte nicht, daß wir Sie für die Zeit entschädigen, die Sie noch dafür aufbringen werden, den Fehler in unserer Papier-Sonne-Erde-Rechnung zu finden. Es ist kein Fehler darin. Obwohl Sie es nicht glauben können/wollen.)